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Bluewin ändert Kontoeinstellungen

16.04.2010

Können Sie seit kurzem zwar Mails empfangen, jedoch keine mehr versenden? Und sind Sie Kunde von bluewin/Swisscom?

Bluewin ändert im Kampf gegen SPAM die Einstellungen für den Mailversand, so dass Ihre Kunden beim Versenden von Mails über ein lokal installiertes Programm Fehlermeldungen erhalten. Aktivieren Sie einmalig die SMTP-Authentifizierung für Ihren Mailversand (Kunden, die ausschliesslich Webmail nutzen, sind nicht betroffen) und ändern sie den Port 25 auf Port 587. Hierzu benötigen Sie die Zugangs-Daten für eine Ihrer Bluewin-Mail-Adressen.

Als Hilfe finden Sie hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für
Outlook 2002/2003, Outlook 2007, Outlook Express, Windows Mail und Thunderbird.




Vergleiche auch: inside-it.ch vom 05. März 2010 "Swisscom sorgt für Ärger beim E-Mail-Versand"
"[...] Im Kampf gegen Spam greift der Telekommunikationskonzern zu ungewohnten Mitteln und sorgt für Ärger bei Internetnutzern.
Seit Anfang März hat die Swisscom damit begonnen, den ausgehenden E-Mail-Verkehr ihrer Kunden vor dem Versand auf Spam zu prüfen. Diese Umstellung führt dazu, dass viele Kunden keine Mails mehr verschicken können und stattdessen ein automatisiertes Antwortmail von Swisscom erhalten. Inhalt: "Authentifizierte Verbindungen nicht möglich. Bitte nutzen Sie den Port 587 oder kontaktieren Sie uns unter 0800 800 800". Dies selbst dann, wenn Kunden, die beispielsweise via Bluewin DSL mit dem Internet verbunden sind, ihre Mails über einen Mailserver, der sich ausserhalb des Bluewin-Netzes befindet, verschicken wollen. [...]
Swisscom filtert auch Daten an andere Provider
Pikant an der Anti-Spam-Massnahme der Swisscom: Der Konzern wendet diese Filterregeln auch auf E-Mail-Datenverkehr an, der gar nicht an die Mailserver von Bluewin und Co. gerichtet ist, sondern eigentlich nur das Swisscom-Netz durchfliessen und zum Mailserver eines anderen Dienstleisters weitergeleitet werden soll. Die Swisscom hat damit auch die zumindest theoretische Möglichkeit, zum Beispiel Mails an bestimmte Adressaten abzufangen beziehungsweise nicht weiterzuleiten. Umgekehrt sorgt sie mit der Massnahme, wenn auch wahrscheinlich ungewollt, dafür, dass die anderen Provider mit (etwas) weniger Spamaufkommen auf ihren Mailservern rechnen dürfen. Wie der Mailingliste der SwiNOG (Swiss Network Operators Group) entnommen werden kann, sorgt das Thema nun auch bei Providern für Gesprächsstoff, deren Supportabteilungen vermehrt von Kunden mit Problemen beim Mailversand kontaktiert werden. (Thomas Bruehwiler)"